Kernspintomographie

MRT Ingenia CX

Mit dem Philips Ingenia CX erreicht man höchste Bildqualität und Geschwindigkeit durch ein modulares Hochfrequenzfeld. Mittels dStream wird das MRT-Signal direkt in der Empfangsspule digitalisiert. Dadurch verbessert sich das Signal-zu-Rauschverhältnis im Vergleich zu analogen MRT-Systemen um bis zu 40 Prozent. Dies verkürzt die Messzeiten und erhöht die Detailgenauigkeit. Durch die in der Patientenauflage integrierten Spulen, können einige Messungen ohne zusätzlich aufgelegte Spulen durchgeführt werden. Das erhöht den Komfort für den Patienten, spart Zeit beim Lagern und sorgt für mehr Platz „in der Röhre“.

Was ist ein MRT?

Die Magnetresonanztomografie (MRT) oder Kernspintomographie ist ein Verfahren, mit dem Schnittbilder vom Körper ohne Röntgenstrahlen erzeugt werden können.
In diesem statischen Magnetfeld richten sich die Atome und Moleküle, wie Kompassnadeln, dem Verlauf der Nord-/Süd-Feldlinien entsprechend aus. Das System besitzt ein starkes statisches Magnetfeld. Durch in den Körper gesendete Hochfrequenzwellen werden die Kerne der Wasserstoffatome aus der vom statischen Magnetfeld aufgezwungenen Ausrichtung abgelenkt.
Wie ein schlingernder Kreisel oder eine aus der Richtung gebrachte Kompassnadel schwingen sie allmählich wieder in ihre Nord-/Südausrichtung zurück. Dabei senden sie wiederum eine Hochfrequenz aus, die durch die Antennen, die wir Spulen nennen, empfangen wird.
Dass wir Sie in diesem Gerät mitunter nicht besonders komfortabel lagern müssen, hängt damit zusammen, dass wir die bestmögliche Empfangsqualität erzielen wollen, um bestmögliche Bildqualität zu erreichen.
Wir versprechen Ihnen jedoch, alles zu tun, um mit Ihnen zusammen herauszufinden, wie wir den Aufenthalt im Gerät für Sie so angenehm wie möglich machen können.
Bitte zögern Sie nie, uns darauf anzusprechen, wenn Sie hier Änderungswünsche in der Lagerung haben sollten.
Während der Untersuchung sind Sie über ein Kommunikationssystem mit uns verbunden, wir können einander hören.

Wie ist der Ablauf einer solchen Untersuchung?

Die Untersuchung im Kernspintomographen dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Während der Untersuchung kommt es wegen der schnell schaltenden Elektromagneten zu lauten Klopfgeräuschen. Diese können wir leider nicht vermeiden, schützen Sie aber mit Ohrstöpseln oder einem Kopfhörer, über den wir auch Musik einspielen können. Bringen Sie ihre Lieblings-CD mit, wenn Sie es wollen. Es ist sehr wichtig, dass Sie während der Untersuchung ganz still liegen bleiben und gleichmäßig atmen. Nur die kleinste Bewegung kann zu Störungen im Bild führen und somit die Beurteilung der Bilder beeinflussen.

Bei Untersuchungen des Bauches und im Brustbereich bekommen Sie teilweise Atemkommandos und müssen ab und zu für kurze Zeit die Luft anhalten.

Bei manchen Untersuchungen muss ein spezielles Kontrastmittel eingesetzt werden um z.B. Gefäße besonders hervorheben zu können.

Für Herzuntersuchungen haben wir enge Kooperationen zu Kardiologen, die uns während der Untersuchung begleiten und auch bei der Auswertung Ihr ganzes Wissen mit in die Befundung einfließen lassen.

Was muss ich beachten?

Auf Grund des starken Magnetfeldes dürfen Sie keine metallischen Gegenstände mit in den Untersuchungsraum bringen. (z.B. Schmuck oder Brille) auch ein Reißverschluß und die Bügel eines BH können zu Störungen im Bild führen und müssen in der Umkleidekabine gelassen werden.

Auf gar keinen Fall dürfen Patienten mit einem Herzschrittmacher, einer elektrischen Schmerzmittelpumpe oder anderen elektronischen Bauteilen in das Untersuchungsgerät gelegt werden. Bitte sprechen Sie uns diesbezüglich an, damit wir eine alternative Untersuchungsart für Sie finden können. Sollten Sie Metall nach Operationen im Körper haben sprechen Sie uns bitte ebenfalls an, in den meisten Fällen ist eine Untersuchung trotzdem möglich.