Orthovolt-Therapie / Röntgen-Reizbestrahlung

Fersensporn

die Orthovolt-Therapie, gleichbedeutende Bezeichnungen sind auch

  • Röntgen-Enzündungsbestrahlung
  • Röntgen-Reizbestrahlung gehört mit zu den ältesten Anwendungen der Röntgenstrahlen überhaupt.

Früh, bereits im 19. Jahrhundert, hat man kurz nach der Entdeckung von Röntgenstrahlen begonnen, ihre Einsatzfähigkeit zur Heilung von Erkrankungen zu erproben. Von daher darf man auch sagen, dass die Anwendung von Röntgenstrahlen zur Behandlung auch nicht bösartiger Erkrankungen mit zu den Behandlungsverfahren gehört, bei denen man über die längsten Erfahrungen verfügt.

Im Handbuch der Medizinischen Radiologie gibt es einen über 500 Seiten starken Band, der sich nur mit der speziellen Strahlentherapie gutartiger Erkrankungen befasst und allein im Bereich der Haut und des Bewegungsapparates über 60 verschiedene Erkrankungen erwähnt, bei denen im Jahre 1970 noch die Strahlentherapie regelmäßig zur Anwendung kam.

Dennoch bleiben für folgende Erkrankungen die Aussichten auf Heilung oder zumindest erhebliche Besserung der Beschwerden weiterhin durch den Einsatz der Röntgen-Reizbestrahlung eine gute Behandlungsoption:

  • Fersenporn
  • Schmerzhafte Schultersteife
  • Golfarm oder Tennisellenbogen
  • Schmerzhafte verschleißbedingte Veränderungen der Hand- und Fußgelenke
  • Schmerzhafte Bewegungs-einschränkung der Kniegelenke (auch nach Komplikationen bei Kniegelenksersatz)
  • Schleimbeutelentzündungen am Hüftgelenk
  • Neigung zur verstärkten Narbenbildung (Kelloid) unmittelbar nach erfolgter Operation.

Die Wirkung der Röntgenstrahlung bleibt auf das behandelte Gebiet beschränkt, als Nebenwirkung ist lediglich in seltenen Fällen mit einer geringen vorübergehenden Hautrötung zu rechnen.

Wirkung der Röntgen-Reizbestrahlung:

Die Röntgen-Reizbestrahlung selbst wirkt über verschiedene Mechanismen.
Die schmerzhafte Gewebsentzündung am Bewegungsapparat führt zu einer Übersäuerung in dem entzündeten Gewebe; dieser wirkt die Strahlentherapie durch die Alkalisierung entgegen. Die Aktivität der Schmerznerven im entzündeten Gewebe wird vermindert und dadurch nimmt der Schmerz ab. Die lokale Durchblutung wird angeregt, dadurch wird die Regeneration des Gewebes und somit auch die Heilung gefördert.
Die Gesamtdosis die zum Einsatz kommt liegt in der Regel bei 6 Gray.
Diese wird in Abständen von 1 bis 3 Tagen verabreicht.

Nach unserer Erfahrung ist meist nach 4 Sitzungen ein erster schmerzlindernder Effekt zu verspüren, der Höhepunkt der Schmerzlinderung und damit auch der abschließende Behandlungserfolg stellt sich jedoch erst nach Ende der Orthovolt-Therapie nach 6 bis 8 Wochen ein.

Die Orthovolt-Therapie kann bei uns für Sie durchgeführt werden. Bitte sprechen Sie uns für weitergehende Infomationen an.